PCI
- Revisionen
NEU
Es
steht jetzt (seit dem 12.06.2010) eine neue, spezielle Version (Rev.5)
unseres PCI-Dekoders als Beta-Version zur Verfügung. Diese Revision
wurde für einen 125 MHz Chip (ispLSI1032E-125 LJN) entwickelt und
unterstützt sensible PCI-Busse (bsp. ASUS-P5KPL), sowie schnelle z.T.
overclocked PCI-Busse, deren Mainboard-Hersteller sich nicht so ganz an
die PCI-Spezifikation halten. Bei Interesse, bitte nach 125 MHz PCI-Dekoder
"Revision 5" fragen.
Revision Grün
ist aktuell.
Revision Rot
ist nicht mehr freigegeben.
PCI-rev. 00
PCI-Decoder,
erste Freigabe
Nach langer Entwicklunszeit ist es gelungen,
in einem Standard-CPLD mit nur 6000 Gatter einen einfachen PCI-Decoder
für Port-I/O Zugriff zu realisieren. Die erste Ausgabe umfasst einen
32-bit PCI-Bus und 16-bit User-Bus zur Ankopplung weiterer Controller oder
Peripherie-Chips. Der interne Aufbau entspricht der PCI-Spezifikation 2.0
der PCISIG-Group.
PCI-rev. 01
PCI-Timing mit
TCB-Block
Nach, zugegeben, anfänglichen Schwierigkeiten
mit dem PCI-Timing, wurde der gesamte PCI-Core neu strukturiert und um
weitere Funktionen erweitert, sodass er nun der PCI-Local-Bus-Spezifikation
2.1 entspricht. Um den Laufzeitproblemen mit unterschiedlichen Bus-Zyklen
(versch. Motherboards) entgegenzuwirken, wurde ein TCB (timing-correction-block)
in das PCI/User-Interface zusätzlich eingefügt. Damit sind jetzt
alle read/write-Zyklen auf 90 ns festgeschrieben. Mit /CS (Chip-select)
-Signalen von 90 ns Dauer, können jetzt nahezu alle am Markt befindlichen
I/O-Port-Bauteile adressiert werden, ohne das es zu Daten- bzw. Adressierungskonflikten
auf dem User-Bus kommt. Die Freigabe der PCI-Core-Änderung erfolgte
in KW 35.1999.
PCI-rev. 02
PCI-Adressbereich um A6 und A7 erweitert
Der PCI-Decoder wurde um die Adressleitungen
A6 und A7 erweitert und ermöglicht somit die Ansteuerbarkeit von 128
I/O-Adressen. Die Blockgröße ist weiterhin 256 Byte, da nur
16 von 32-bit genutzt werden können.
PCI-rev. 03 für
PCI 2.0 - 2.2 (2.3) spec.
Lattice hat neuerdings die Chip-Herstellung
und die Maske geändert, mit der Folge, dass die internen Gatter mit
einer anderen bzw. schnelleren Laufzeit arbeiten, sodass wir gezwungen
waren, erneut unser PCI-Design an die neue Umgebung anzupassen. Betroffen
sind davon nur alle neuen ispLSI1032-E mit Keycode E & F. Mit
dem DIP-Schalter 4 kann jetzt zusätzlich zwischen dem PCI-Standard
2.0 (2.1) oder 2.2 (2.3) umgeschaltet werden: Mit DIP-Schalter auf ON
(gebrückt nach Masse = PCI 2.3) erscheint somit bei neuen Motherboards
die Device-Class beim booten als "Data-Acquisition" anstatt "unknown device".
Das USER-Bus-Timing wurde nochmals überarbeitet und verbessert ; der
Decoder kann jetzt sogar ausserhalb der Spezifikation bei Temperaturen
zwischen -10 und +80 betrieben werden und löst somit alle vorherigen
16-bit Versionen ab. Mit dieser PCI-Variante können ebenfalls 128
I/O-Adressen ausdekodiert werden, je 64 auf D0...D7 und 64 auf D8...D15.
Um auch ältere 8-bit Peripherie-Chips an den PCI-Bus anzukoppeln,
wurde eine spezielle GAL-Dekodierung weiterentwickelt. Mit dieser Version
können nun Bauteile wie der legendäre uPD71055 (vormals 8255AC2),
uPD8254..., direkt an den User-Bus vom PCI-Dekoder angeschlossen werden.
Erste Schaltungsversuche mit zwei NEC uPD71055-10 (jeweils Einer am Datenbus
D0...D7 und D8...D15) sind bereits erfolgreich abgeschlossen. Zur eigenen
Erprobung, kann ein spezielles GAL22V10 für die PROTO-3
PCI-Prototypenkarte angefordert werden. Das GAL-Projekt
ist offengelegt, der JED-File kann auf unserem Server frei heruntergeladen
werden. Das Besondere an diesem Schaltungsentwurf ist die Möglichkeit,
mit einem 16-bit-Befehl gleichzeitig zwei 8-bit Peripherie-Controller zu
adressieren.
Test & Temperatur-Freigabe
für rev. 03
Unser erweiteter Stresstest (u.a. mit
Temperaturen von -22 bis +112 Grad Celsius!) war auf vielen, verschiedenen
Motherboards erfolgreich und zeigte auf allen "PCI-compliance mainboards"
eine korrekte Funktion des PCI-Decoders. Alle Testrechner wurden mit 5
bzw. 6 PCI-Karten (mit unserem 1032E PCI-Decoder) voll bestückt, um
eine maximale Belastung auf dem PCI-Bus zu erreichen. Um die Funktionen
der Karte im "worst-case" zu testen, wurde eine Diagnose-Software geschrieben,
die in einer Endlosschleife div. Register auf der jeweiligen Karte anspricht,
abändert und permanent vergleicht. Während dieser Testphase wird
beispielsweise die Chip-Temperatur verändert. Beim ABIT
KT7-RAID konnte das Mainboard dazu ohne Probleme bis auf 38 MHz PCI-Clock
übertaktet werden. Alle I/O-Karten konnten ohne Probleme ihren Dienst
weiterhin verrichten. Die ermittelten Temperatur- und Clock-Daten werden
jedoch durch uns nicht offiziell Freigegeben. Offiziell heist es
nach wie vor: 0..70 Grad und 33 MHz PCI-Clock.
100 MHz - Type,
Freigabe für rev. 03
Der PCI-Core ist jetzt auch ohne Änderung
für den schnelleren ispLSI1032E-100LJ (100 MHz Type) freigegeben.
100 MHz - Type
(bleihaltig), Freigabe für rev. 03
Diese Version ist jetzt auch für
ispLSI1032E mit Key-Code E, F und G freigegeben.
70 MHz - Type,
Freigabe für RoHS-konformität
Ohne Änderungen, ist der Core für
den ispLSI1032E-70LJN (70 MHz Type) freigegeben. Dieses IC ist lt. Hersteller
RoHS-konform. Alle anderen Be- und Verarbeitungsparameter bleiben jedoch
zum ursprünglichen Chip weiterhin bestehen. D.h. es wird keine Variante
angeboten, die beispielsweise mit 260 Grad Celsius auf "bleifreien" Baugruppen
verlötet werden kann (siehe Lattice Datenblatt).
Rev. 03 mit ISPLSI1032E-70
LJN 70 MHz, Freigabe für RoHS-konformität
Eine RoHS-konforme 70 MHz-Version ist
freigegeben und lieferbar.
MSL-Daten siehe Datenblatt Fa. Lattice.
Rev. 03 mit ISPLSI1032E-100LJN
100 MHz, Freigabe für RoHS-konformität
Eine RoHS-konforme 100 MHz-Version ist
freigegeben und lieferbar.
MSL-Daten siehe Datenblatt Fa. Lattice.
Generelle Anmerkung:
Alle Varianten,
ob 70 MHz oder 100 MHz, dürfen nur bis zu 33 MHz Clock (PCI-Bus) verwendet
werden. Höhere Taktraten (bsp. overclocking) können zu Systemabstürzen
führen oder auf Dauer den PCI-Dekoder zerstören. |
A-D Prozess und E/F-Prozess ?
Die weiterentwickelte Version 03 ist jetzt
auch auf allen älteren ispLSI1032E-Chips mit Code A...D (Lattice-Prozess)
anwendbar. Da jetzt beide Prozesse gleich gut funktionieren, erkennen Sie
die Unterschiede nur noch am aufgedruckten Key-Code. Die beiden nachfolgenden
Bilder geben Aufschluss: links C-Prozess, rechts E-Prozess.

Service / upgrade
Grundsätzlich
prüfen wir in kurzen Zeitabständen, ob unsere PCI-Karten, insbesonders
der PCI-Decoder, auf verschiedenen bzw. neuen Mainboards und unter verschiedenen
BS (Betriebssystemen) funktioniert. Inkompatibilitäten können
heute bei der hohen Anzahl von aktuellen bzw. zukünftigen Komponenten
jedoch nie zu 100% ausgeschlossen werden, sind zum Glück aber sehr
selten (< 0.05%). Da umfangreiche Tests, die alle nur denkbaren Konfigurationen
berücksichtigen, jeglichen Finanzrahmen sprengen würde, sind
wir somit auch auf Ihre Mitarbeit angewiesen und bitten um Nachricht, falls
Ihre Rechnerkonfiguration nicht mit unserer Hardware ordungsgemäß
korrespondiert.
Falls ein UpDate
für den ispLSI1032E PCI-Decoder notwendig wird, geben wir dieses hier
bekannt. Eine Rekonfiguration des Core ist nachträglich gegen eine
kleine Bearbeitungsgebühr möglich. Sie müssen uns dazu die
Kolter-PCI-Karte oder nur den Chip unter dem Hinweis „Update PCI-Core“
frei einsenden. Bei Rechnersystemen, die sich nicht an die PCI-Spezifikation
der PCISIG halten, sind Updates leider nicht möglich, da dann unser
PCI-Decoder eventuell nicht mehr auf fehlerlosen Mainboards funktioniert.
In diesem Fall raten wir zu einem anderen Mainboard das PCI-konform.
Den Revisionsstand des Decoders können
Sie mit dem Programm PCITree ermitteln. Die laufende
Revisionsnummer wird von uns in den Chip programmiert und kann auch über
den Gerätemanager von Windows ausgegeben werden, wenn Sie auf das
entsprechende Device klicken.
Siehe Bild von PCITree:
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