USB-Installation
und COM-Einstellungen im
Windows-Gerätemanager
mit virtuellem SYS-Treiber
Inbetriebnahme
Bei der ersten Inbetriebnahme
des Konverters an den USB-Port erkennt Windows ein neues USB-Gerät
und sucht nach dem passenden Treiber. Dieser kann dann von der Diskette
bzw. KOLTER-CD direkt installiert werden. Bei erfolgreicher Installation
erkennt man im Windows-Gerätemanager das neue USB-Gerät im Order
"Anschlüsse" als USB SerialPort. Bei jedem nachfolgenden Anschluss
der USB-Einheit erfolgt die Erkennung vollautomatisch unter Verwendung
der installierten Treiber. Werden zugleich mehrere USB-Geräte angeschlossen,
erhöht sich automatisch die COM-Port-Nummer (enum) der nachfolgenden
USB-Einheiten um bis zu 127 Einheiten. Das heisst, es können beispielsweise
bis zu 127 USB-Konverter oder VModule an einem PC gleichzeitig betrieben
werden.
Virtuelle Schnittstelle
Damit Sie das USB-Gerät
wie eine normale COM-Schnittstelle nutzen können (bsp. über Windows-API)
regelt ein SYS-Treiber die Kommunikation im Hintergrund, wenn das Gerät
angesprochen wird. Die Schnittstelle ist "virtuell" d.h. Ihre Software
(bsp. Terminalprogramm wie Laplink, ZOC oder pc-Anywhere) spricht den COM-Port
ganz normal an, der USB-SYS-Treiber leitet automatisch den COM-Port zum
USB SerialPort um und von da aus zu unserem Konverter, der die USB-Schnittstelle
hardware-technisch wieder in RS232, RS422/485 oder TTY umsetzt.
Software-Kompatibilität
Es müssen keine Änderungen
oder Anpassungen an Ihrer bestehenden Übertragungs-Software vorgenommen
werden, da der USB-COM-Port für die serielle Schnittstellenkommunikation
quasi physikalisch vorhanden ist. Der mitgelieferte SYS-Treiber regelt
eigenständig den Datenverkehr zwischen COM- und USB-Port. Aus Sicht
der Anwendung besteht somit kein Unterschied zwischen einer echten, physikalischen,
seriellen Schnittstelle und dem virtuellen USB-COM-Port.
Wenn Sie den USB-Treiber
von der CD richtig installiert haben (Beispiel hier als COM4), müssen
folgende Eintragungen im Windows-Gerätemanager sichtbar sein:
Die serielle COM-Schnittstelle
kann auch unter USB ganz normal im Windows-Gerätemanager eingestellt
werden:

Teststecken
mit
unseren USB-Modulen
Im nachfolgenden Bild sehen
Sie eine TTY-zu-TTY Testverbindung zwischen unserem neuen COM-Port-Testprogamm
und einem bekannten Terminalprogramm (ZOC) auf zwei verschiedenen (virtuellen)
COM-Ports (hier COM5 und COM11 mit 57.6 kBd):
Mit dem COM-Testprogramm
können Sie auch jede andere serielle Schnittstelle überprüfen.
Die Parametrierung der COM-Ports kann von COM1...COM12
und in Baudraten von 300 Bd...230 kBd vorgenommen werden.
Im nachfolgenden Bild sehen
Sie den Testaufbau (Laboraufnahme ohne Gehäuse) von zwei USB-TTY Modulen,
die kreuzweise mit einer Kabelemulation (Lochrasterplatine in der Mitte)
verbunden sind. Die 500m-Kabelemulation dient, wie der Name schon sagt,
zur Emulation einer 500 Meter Kabelstrecke. Sie belastet die Übertragungssignale
zusätzlich mit Serienwiderständen, Längsinduktivitäten,
Parallelkapazitäten und Parallelwiderständen, als ob eine bi-direktionale
4-pol-Kabelverbindung von 500m Klingeldraht angeschlossen wäre.
Kaum zu glauben, aber Wahr:
Den gleichen TTY-TTY loop Test haben wir nochmal mit einer Kabellänge
von 1200 Meter wiederholt. Selbst bei 56 kBd konnte kein Fehler bei der
Datenübertragung festgestellt werden, was für eine 20 mA-loop-Verbindung
außergewöhnlich gut ist. Als Test- und Kommunikationsprogramm
wurde unser COM-Port-Testprogramm porttester.ZIP
für den Verbindungsaufbau verwendet.
Real-Testaufbau: 2 USB-TTY-Module
mit 12x 100m Rollen in Serie geschaltet:
USB-Teststecke
mit 2x USB-RS485
Eine weitere, reale Teststrecke
wurde mit zwei USB-RS485 Konverter-Modulen und 7 Kabelrollen zu je 100m
Länge vollzogen. Die Module arbeiteten selbst noch mit 230 kbps
über die gesamte Länge fehlerfrei. Als Testkabel wurde ein sehr
kostengünstiges, unabgeschirmtes 4-pol. Rundkabel mit 0,14qmm Adernquerschnitt
verwendet. Alle 100m-Rollen wurden als Kabelring übereinander angeordnet
und an den Enden jeweils mit Sub-D 9pol. Stecker/Buchse verbunden bzw.
in Reihe geschaltet, um eine maximale Belastung hinsichtlich Längswiderstand,
Kabel-Induktivität und -Kapazität herzustellen. Als Test- und
Kommunikationsprogramm wurden unser COM-Port-Testprogramm porttester.ZIP
und ZOC für den Verbindungsaufbau verwendet.
Real-Testaufbau: links 7x
100m Rollen, rechts-unten zwei USB-Module.
Den gleichen RS485-Streckentest
haben wir nochmal mit einer Kabellänge von 1200 Meter wiederholt.
Selbst bei 115 kBd konnte, bei Zuschaltung der 120-Ohm Endwiderstände
auf beiden Modul-Schnittstellen, kein Fehler in der Datenübertragung
festgestellt werden. Als Test- und Kommunikationsprogramm wurde unser COM-Port-Testprogramm
porttester.ZIP
für den Verbindungsaufbau verwendet.
Real-Testaufbau: links 12x
100m Rollen in Serie geschaltet:
ZOC Windows-Terminal
Falls Sie unter Windows
eine wirklich gute Terminalemulation suchen, wird
Ihnen das günstige
Programm ZOC bestimmt sehr gefallen:

Download ZOC-DEMO.EXE
als selbstextrahierendes Setup-Verzeichnis.
Weitere
Screenshots vom Hersteller.
Alle aktuellen ZOC-Files
vom Hersteller via FTP zum Download finden
Sie hier: ftp://ftp.ger.emtec.com/zoc/
Universal COM-Port-Tester
Eine Testanwendung zur Kontrolle
der COM-Ports (auch für USB) gibt es hier:
Das Shareware-Programm inkl.
SETUP zum Download: porttester.ZIP
(Für USB nur unter
Windows 98/98SE/ME/2000/XP)
Das Testprogramm läuft
ohne Registrierung ca. 60 Sekunden lang.
Die Registrierung ist kostenpflichtig.
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